LESUNG: „MARIELAS TRAUM“ MIT ALEXANDRA HUCK

Peace Brigades International und Amnesty International laden Sie herzlich ein:

© Alexandra Huck

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„Marielas Traum“ Lesung mit Alexandra Huck

„Eher fließt das Wasser flussaufwärts, als dass ein Vertriebener in Kolumbien sein Land zurückbekommt – oder dass ein General für seine Verbrechen ins Gefängnis geht“, sagt der alte Eugenio, Marielas Vater.

Marielas Traum“, der erste literarische Text der Autorin Alexandra Huck, ist ein spannender Roman, ein Politthriller aus Kolumbien, eine fiktive Geschichte – die doch genau so stattgefunden haben könnte.

© Alexandra Huck

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Mariela wächst an den Ufern des Chitandó auf, wo ihre Eltern im kolumbianischen Dschungel ein Stück Land urbar gemacht haben. Immer weiter dringen indes Paramilitärs in die Region vor. Sie haben auch Marielas Vettern Jhon und Alexis im Visier. Brutal vertreiben die bewaffneten Männer die Menschen aus Marielas Dorf. Und Oberst Montenegro und sein Verbündeter Héctor setzen alles daran, dass die Dorfbewohner niemals an den Chitandó zurückkehren.

Der Roman erzählt nicht nur die Geschichte von Marielas persönlichem Kampf für Gerechtigkeit sondern auch davon, wie Menschen inmitten des Krieges in Kolumbien die Hoffnung aufrecht erhalten. Weltweit wird Land eine immer knapper werdende Ressource und viele Kleinbäuer_innen sind von der Gier nach ihrem Land, dem „Landgrabbing“ betroffen und in ihrer Existenz bedroht.

Die Autorin:
Alexandra Huck wurde 1969 in Baden-Württemberg geboren und hat Politikwissenschaft, Romanistik und Volkswirtschaftslehre studiert In Kolumbien war sie 1999 zum ersten Mal und ist seither vielfach dorthin gereist, u.a. zu Recherchen für Marielas Traum.  Seit mehr als zehn Jahren lebt Alexandra Huck in Berlin und hat in dieser Zeit verschiedentlich Sachtexte zu Kolumbien verfasst. Mit Marielas Traum legt sie ihren ersten Roman vor. Sie arbeitet bei der Organisation kolko – Menschenrechte für Kolumbien e.V.

Freitag, 23.09.2016, 19:00 Uhr
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Blücherstrasse 46, 65195 Wiesbaden

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FILM: SEEFEUER – FUOCOAMMARE

Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung zeigt in Kooperation mit Amnesty International  in der Reihe „Politische Entwicklungen“:

©21 Uno Film

©21 Uno Film

SEEFEUER – FUOCOAMMARE 

Regie: Gianfranco Rosi, IT/FR 2016, 113 min, DCP, OmU, FSK: ab 12, FBW: besonders wertvoll 

SEEFEUER – FUOCOAMMARE war die große Sensation der diesjährigen Berlinale! Zum ersten Mal in der Geschichte des Festivals wurde eine Dokumentation als Bester Film mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet und bekam den Amnesty International Filmpreis 2016.

Ein Jahr lang hielt sich der Regisseur Gianfranco Rosi auf Lampedusa auf und wurde nicht nur Zeuge der tragischen Schicksale tausender von Flüchtlingen, sondern lernte auch die Einheimischen kennen, deren Leben scheinbar völlig unbeeinflusst von dem der Flüchtlinge abläuft. Doch Rosi formuliert in seiner Doku, die ganz ohne Off-Kommentar auskommt, keinen plumpen Vorwurf. SEEFEUER – FUOCOAMMARE zeichnet sich durch eine dokumentarische, beobachtende Zurückhaltung aus und lässt die ausdrucksstarken Bilder für sich sprechen.

Ein herausragender Dokumentarfilm über die Flüchtlingsinsel Lampedusa.“ (3Sat Kulturzeit)

„Ein Film, den man nicht vergisst.“ (ZDF aspekte)

„Ein tiefberührender, hochaktueller Film.“ (RBB aktuell)

Donnerstag 18.08.16, 20.15 Uhr,
Freitag 19.08.16, 18.00 Uhr,
Samstag 20.08.16, 20.15 Uhr,
Sonntag 21.08.16, 18.00 Uhr, 

Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden  Murnau_Filmtheater_Logo_4c

 

FILM: NUR WIR DREI GEMEINSAM (Nous trois ou rien)

Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung zeigt in Kooperation mit Amnesty International  in der Reihe „Politische Entwicklungen“:

© NFP marketing & distribution* / Foto: Reza / Adama Pictures-Gaumont

© NFP marketing & distribution* / Foto: Reza / Adama Pictures-Gaumont

NUR WIR DREI GEMEINSAM
(Nous trois ou rien)

Regie: Kheiron, FR 2015, 102 min, DCP, DF oder OmU, FSK: ab 12, mit Kheiron, Leïla Bekhti, Gérard Darmon, FBW: Besonders Wertvoll

Anfang der 1970er Jahre: Mit viel Mut und einer ordentlichen Portion Humor kämpft Hibat mit seiner Frau Fereshteh und anderen Gleichgesinnten gegen das brutale Schah-Regime, dann gegen die Schergen des Ayatollah Khomeinis. Als der politische Druck zu groß wird, bleibt ihnen nur die Flucht ins Ausland. Mit ihrem einjährigen Sohn Nouchi machen sich Hibat und Fereshteh auf den Weg über die Türkei nach Frankreich und landen in den sozialen Ghettos der Pariser Banlieue. Was zunächst als vorübergehende Lösung geplant ist, wird für die Familie zu einem Neuanfang.

In seinem Regiedebüt erzählt der französische Schauspieler und Komiker Kheiron die Lebensgeschichte seiner Eltern und verkörpert in der Hauptrolle seinen eigenen Vater. Der Film gewann auf dem 28th Tokyo International Film Festival den Spezialpreis der Jury und ist als Bester Debütfilm für den diesjährigen César Award nominiert.
„Grandios! Dieser Film ist viel, viel mehr als eine Flüchtlingsgeschichte, auch wenn er allein damit schon überzeugt. Denn hier kommt eine wunderbare Komödie, ein warmherziger Familienfilm, ein kämpferisches Sozialdrama – und das alles in feinster Cineastenqualität.“      (programmkino.de)

„Ein hoffnungsvoller und warmherziger Film, der glänzend unterhält und genau zur richtigen Zeit kommt, um daran zu erinnern, wie das Konzept von Integration und dem gemeinsamen Leben der Kulturen funktionieren kann.“      (FBW)

Donnerstag 18.08.16, 18.00 Uhr, 
Freitag 19.08.16, 20.30 Uhr,
Samstag 20.08.16, 18.00 Uhr,
Sonntag 21.08.16, 20.30 Uhr, 

Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden  

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Film: „HÁWAR – MEINE REISE IN DEN GENOZID“

Im Rahmen der Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Flüchtlingsrat Wiesbaden, der Murnau-Stiftung Wiesbaden, der Mauritius-Mediathek und Soroptimist International Wiesbaden laden wir Sie herzlich ein:

Film: „HÁWAR – MEINE REISE IN DEN GENOZID“

Quelle Düzen Tekkal

Quelle Düzen Tekkal

Regie: Düzen Tekkal, DE/IQ/TR 2014, 101 min, DCP, OmU, FSK: beantragt

Seit einigen Jahren plante die jesidische Journalistin Düzen Tekkal eine Reise mit ihrem Vater zu ihren kulturellen Wurzeln. Doch als sie sich 2014 auf den Weg in den Nordirak machten, wurde das einst friedliche jesidische Siedlungsgebiet bereits von den Gräueltaten der Terrormiliz „Islamischer Staat“ erschüttert. Die Bilder und Propaganda-Videos der Täter kennt die ganze Welt. Diese Dokumentation richtet den Fokus auf die Schicksale der Opfer, denen in der Öffentlichkeit bislang kaum Beachtung geschenkt wurde. Männern, Frauen und Kindern, die aufgrund ihres Glaubens, alles verloren haben und trotzdem an ihm festhalten.

Donnerstag, 14.Juli 2016 um 20.15 Uhr,
Filmgespräch mit der Regisseurin Düzen Tekkal im Anschluss

Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden   

Der Filmabend ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum Weltflüchtlingstag 2016. Die UN-Vollversammlung hat im Jahr 2000 den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen.
Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier:

 

Ausstellung „Argumente für eine humane Flüchtlingspolitik“ im Deutschen Filmhaus/Murnau-Filmtheater

PeoplebBIn Kooperation mit der Murnau-Stiftung präsentieren wir im Juli die Ausstellung „ASYL IST  MENSCHENRECHT – Argumente für eine humane Flüchtlingspolitik“ im Deutschen Filmhaus/Murnau-Filmtheater Wiesbaden.

Weltweit sind mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht, circa 20 Millionen mussten ihr Heimatland verlassen. Davon werden rund 80% von sogenannten Entwicklungsländern, meistens in der Region, aus der sie kommen, aufgenommen. Weniger als 10% der weltweiten Flüchtlinge kommen nach Europa. In 2016 kamen bis zum 28.Juni 222291 Menschen an; bei der Überfahrt im Mittelmeer umgekommen sind 2888 Personen.

Die Ausstellung mit 18 Infotafeln für eine humane Flüchtlingspolitik informiert mit Argumenten, Fotos und Zahlen über die Kampagnen und Forderungen von Amnesty International und vieler anderer Organisationen für eine humane Flüchtlingspolitik in Europa, für legale Zugangswege nach Europa und den Schutz von Flüchtlingen in der EU.

Denn ASYL IST MENSCHENRECHT!

Zu sehen während der Öffnungszeiten im
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden 

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Film: „TÖCHTER DES AUFBRUCHS – LEBENSWEGE VON MIGRANTINNEN“

Im Rahmen der Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Flüchtlingsrat Wiesbaden, der Murnau-Stiftung Wiesbaden, der Mauritius-Mediathek und Soroptimist International Wiesbaden laden wir Sie herzlich ein Titelbild

Film: „TÖCHTER DES AUFBRUCHS – LEBENSWEGE VON MIGRANTINNEN“ 

Regie: Uli Bez, DE 2014, 80 min, DVD, DF, FSK: ab 0

Untermalt von der Münchner Szenemusikerin Elbow erzählen fünfzehn Frauen aus unterschiedlichen Nationen ihre Einwanderungsgeschichte: Die klassischen Gastarbeiterinnen aus den 1960er Jahren sowie politische Flüchtlinge als auch die inzwischen ebenfalls erwachsenen jungen Frauen aus der 2. und 3. Generation. Ihr Aufbruch aus Perspektivlosigkeit oder politischer Verfolgung ist auch ein Ausbruch aus traditionellen Lebenswelten, beflügelt von der Sehnsucht nach Selbstbestimmung und Demokratie. Die Frauen verhehlen nicht, dass die Migration, beispielsweise durch die Trennung von ihren Familien, auch bleibenden Schmerz hinterlässt. Doch es sind vor allem Erfolgsgeschichten, die das Zerrbild von den angeblich „schwer Intergrierbaren“ zurechtrücken, das in Deutschland noch heute weit verbreitet ist.

Pressestimmen:

„Regisseurin Uli Bez ist ein eindringlicher Film gelungen.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Nicht die Schwere dominiert in diesem Film, sondern die Lebendigkeit, die Energie und die Lebensfreude der Frauen. Mit Beharrlichkeit und Humor bauten und bauen sie die Brücken zwischen den Kulturen, für sich und ihre Familien.“ (Hohenzollersche Zeitung)

„Uli Bez fängt diese Geschichten mit großer Leichtigkeit ein und verbindet sie zu einem eindrücklichen Kaleidoskop.“ (Schwäbisches Tagblatt)

Die Regisseurin Ulrike Bez und Protagonistin Stavroula Kling sind anwesend.

Mittwoch, 06.Juli 2016 um 20:15 Uhr
Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

Der Filmabend ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum Weltflüchtlingstag 2016. Die UN-Vollversammlung hat im Jahr 2000 den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen.
Mehr zum Film finden Sie hier:
Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier:

Radiosendung am 09. 07. 2016: Mitmachen lohnt sich: Erfolge für Amnesty der letzten Jahre

Amnesty-Radiosendung bei Radio Rheinwelle

Quelle: Stockexchange

 

In unserer Radiosendung am 9. Juli stellen wir die Arbeit einer unserer Wiesbadener Gruppen vor: Die Gruppe 1165 St. Bonifatius von Amnesty International in Wiesbaden.

 

Ein wichtiger Teil der Arbeit ist das Schreiben von Appellen an die Regierenden. Wir fordern sie auf, die Menschenrechte einzuhalten, ungerechtfertigte politische Haft aufzuheben, den Verbleib von „Verschwundenen“ aufzuklären, Folter und Todesstrafe abzuschaffen oder Mord von Staats wegen zu beenden.

Foto: Privat

Foto: Privat

In der Radiosendung zeigen  wir, dass das Schreiben von Briefen erfolgreich ist: Menschenrechtsverteidiger aus Kuba wurden nach Appellen freigelassen. Ähnliche Fälle sind aus Syrien und Myanmar bekannt, für die sich die Gruppe 1165 besonders intensiv  einsetzte.

 


Am 09. Juli um 17:00 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de.

 

 

Film: „Viacrucis Migrante“

In Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung laden wir Sie herzlich einDerZugistda©HaukeLorenz

Film: „Viacrucis Migrante“

Regie: Hauke Lorenz, D 2016, 61 min, DCP, OmU, FSK: k.A.

Dokumentation über Männer, Frauen und Kinder, die vor den existentiell bedrohlichen Verhältnissen in ihren Heimatländern Honduras, El Salvador und Guatemala fliehen. Der Film begleitet drei zentralamerikanische Migrant_innen auf einem Teilstück ihrer Flucht in den Norden – einer lebensgefährlichen Reise, auf der sie Risiken wie Entführung, Vergewaltigung und Überfällen ausgesetzt sind.

Auf der Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben finden Sie Kraft, Glaube und Unterstützung in einer Herberge kurz hinter der südmexikanischen Grenze. Hier gibt es Menschen, die ihnen dabei helfen wollen, das Martyrium der mindestens 1.700 Kilometer langen Reise Richtung USA zu überstehen.

Die Migrantenherberge wird von dem Franziskanerorden betrieben. Doch auch an diesem sicheren Ort der katholischen Kirche kommen die Protagonisten nicht zur Ruhe. Sie treffen auf Leidensgenossen, die Abschiebungen, Überfälle, sexuelle Gewalt und Angriffe erlebt haben. Unter ihnen sind Frauen, Familien und Transgender-personen, die eher in Mexiko Asyl beantragen als die gefährliche Reise zu riskieren.

Nicht nur die Flucht über das Mittelmeer nach Europa ist lebensgefährlich, sondern auch eine Reise durch Mexiko in die USA kann tödlich enden. Der Dokumentarfilm „Viacrucis Migrante–Kreuzweg der Migrant_innen“ von Hauke Lorenz gibt Menschen auf dem beschwerlichen Weg ins „Gelobte Land“ eine Stimme.

Der Regisseur Hauke Lorenz ist anwesend

Mittwoch, 29.Juni 2016 um 20:15 Uhr

Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden  

Der Filmabend ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum Weltflüchtlingstag 2016. Die UN-Vollversammlung hat im Jahr 2000 den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen. .
Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier: