Filmabende: ALS PAUL ÜBER DAS MEER KAM – TAGEBUCH EINER BEGEGNUNG

© Weydemann Bros. Juan Sarmiento G.

Wir zeigen in Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater am 15., 16. und 17. September:

ALS PAUL ÜBER DAS MEER KAM – TAGEBUCH EINER BEGEGNUNG

Regie: Jakob Preuss, DE 2017, 101 min, DCP, OmU, FSK: beantragt

REGISSEUR JAKOB PREUSS STELLT SEINEN FILM AM 15.09. PERSÖNLICH VOR!

Wiesbadener Erstaufführung: Paul Nkamani hat sich aus seiner Heimat Kamerun durch die Sahara bis an die Küste Marokkos durchgeschlagen. Hier lernen sich Paul und Filmemacher Jakob Preuss kennen, der entlang Europas Außengrenzen auf Recherchereise ist. Kurz darauf ergattert Paul einen begehrten Platz auf einem Schlauchboot nach Europa, doch die Überfahrt nimmt einen tragischen Ausgang: Die Hälfte seiner Mitreisenden stirbt, Paul überlebt. Der Regisseur sieht die erschütternden Bilder der Rettung im Fernsehen und begibt sich auf die Suche nach Paul. Nachdem Paul bereits zwei Monate in Abschiebehaft verbracht hat, findet Jakob ihn endlich in einem spanischen Rote-Kreuz-Heim wieder. Als Paul aufgrund der Wirtschaftskrise in Spanien beschließt nach Deutschland zu reisen, muss Jakob sich entscheiden: Soll er Paul aktiv bei seinem Streben nach einem besseren Leben unterstützen oder in der Rolle des beobachtenden Filmemachers bleiben?

Viereinhalb Jahre nachdem Pauls Odyssee begonnen und er seine Mutter in Kamerun verlassen hat, zieht er zu Jakobs Eltern ins ehemalige Kinderzimmer des Regisseurs. Und doch bleibt seine Zukunft in Deutschland ungewiss…

Pressestimmen:
„Aus einer zufälligen Begegnung in einem Flüchtlingscamp an der Küste Marokkos entsteht ein filmisches Tagebuch über Flucht und Migration von Afrika nach Europa: Der Berliner Filmemacher Jakob Preuss gibt dem Kameruner Paul Nkamani als einem von Millionen Flüchtlingen ein Gesicht. Ehrlich wird diese intensive Dokumentation dadurch, dass Preuss in ihrem Verlauf nicht mehr nur Beobachter bleibt, sondern Position beziehen muss und selbst Teil der Geschichte Pauls wird. An seinem Beispiel blickt der Film auf viele Facetten der europäischen Flüchtlingspolitik, wägt ab und stellt Fragen, enthält sich aber einfacher Urteile.“ (programmkino.de)

„Gäbe es auch für Dokumentarfilme einen Publikumspreis in Saarbrücken, Pauls Geschichte hätte ihn sicher abgeräumt.“ (3sat)

Freitag 15.09.17, 20.30 Uhr
Samstag 16.09.17, 18:00 Uhr
Sonntag 17.09.17,  18:00 Uhr

Eintritt: 7 € / 6 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

Filmabende: DIE WUNDE

Quelle: www.rivafilm.de

Wir zeigen in Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater am 14. und 17. September:

Die Wunde (The Wound)

Regie: John Trengove, ZA/DE/FR/NL 2017, 88 min, DCP, OmU, FSK: ab 16, mit Nakhane Touré, Bongile Mantsai, Niza Jay Ncoyini

Wiesbadener Erstaufführung: Xolani ist Fabrikarbeiter im südafrikanischen Queenstown, aber einmal im Jahr hat er einen anderen Job: Dann kehrt er in seine bergige Heimat zurück und hilft dabei, dass Teenager zu Männern werden. Als Caregiver begleitet Xolani die Heranwachsenden des Volkes Xhosa beim Ritual der Mannwerdung. Dieses Jahr gehört der Außenseiter Kwanda zur Gruppe, der aus der Großstadt kommt und den sein Vater für verweichlicht hält. Nach der Beschneidung müssen Kwanda und die anderen, weiß bemalt, für acht Tage in den Busch. Das Verhältnis zwischen dem jungen Mann und seinem Mentor – der heimlich schwul ist – hat unterschwellige Spannungen. Die Situation ist auch deswegen kompliziert, weil ein anderer Caregiver dabei ist: Xolanis ebenfalls homosexueller Kindheitsfreund Vija…

Pressestimmen:

„John Trengoves erster Spielfilm geht ein echtes Risiko ein. Gezeigt wird ein verstörendes Porträt des Aufeinandertreffens von kommunaler und persönlicher Identität.“ (The Hollywood Reporter)

„John Trengoves brutal-ehrliche, aber wunderschön gefertigte Studie über den Kampf zwischen unterschiedlichen Xhosa-Modellen von Männlichkeit wird Außenseitern die Augen öffnen – und manchen Südafrikanern auch.“ (Variety)

„In seinem ethnologisch angehauchten Männer-Drama Die Wunde verschafft uns John Trengove einen faszinierenden Einblick in die Stammesriten der Xhosa in Südafrika und erzählt von den Spannungen zwischen Tradition und Moderne.“ (filmstarts.de)

Donnerstag 14.09.2017, 18.00 Uhr
Sonntag 17.09.17, 20.15 Uhr

Eintritt: 7 € / 6 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

 

Filmabende: INNEN LEBEN

© Weltkino Filmverleih GmbH

Wir zeigen in Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater am 13., 14. und 16. Juli:

INNEN LEBEN (Insyriated)

Regie: Philippe Van Leeuw, BE 2017, 85 min, DCP, DF oder OmU, FSK: beantragt, mit Hiam Abbass, Diamand Bou Abboud, Juliette Navis

Eine kleine Gruppe harrt im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses aus, während draußen der syrische Bürgerkrieg ein Opfer nach dem anderen fordert. Oum Yazan, ihr Schwiegervater, ihre drei Kinder Yara, Aliya und Yazan sowie die Haushaltshilfe Delhani sitzen fest. Alle Vorhänge an den Fenstern wurden zugezogen, damit Scharfschützen keine Ziele finden, frisches Wasser gibt es keines mehr und Internet und Telefon nur manchmal. Oum wartet darauf, dass ihr Mann nach Hause kommt und lässt trotz der katastrophalen Situation weitere Menschen in die Wohnung: Samir und Halima von nebenan sind mit ihrem Baby da – Yaras Freund Karim suchte wegen der schweren Gefechte Unterschlupf. Alle versuchen, den Krieg zu vergessen. Aber wie lange geht das?

Bestürzend intensiv zieht INNEN LEBEN den Zuschauer hinein in die Kriegswirklichkeit der einfachen Menschen, für die das einst traute Heim zum Gefängnis wird und jede noch so kleine Entscheidung über Leben und Tod bestimmen kann. INNEN LEBEN ist ein universelles, humanistisches Plädoyer von großer Dringlichkeit. Der Film gewann auf der 67. Berlinale den Publikumspreis der Sektion Panorama.

Das belgische Drama gewann bei der Berlinale 2017 den Panorama Publikumspreis.

Pressestimmen:

„In einer Wohnung verbarrikadiert suchen neun Menschen Schutz vor den Gräueln des Kriegs in Syrien. Effektiv inszeniertes, beklemmendes Kammerspiel mit hervorragender Besetzung, das jede Hoffnung auf Erlösung im Keim erstickt.“ (epd-Film)

„Beklemmend, packend und von aktueller Relevanz – „Innen Leben“ ist ein kammerspielartiges Antikriegsdrama, das von einem herausragenden Ensemble getragen wird.“ (filmstarts.de)

Donnerstag 13.07.2017, 20.15 Uhr
Freitag 14.07.2017, 20.15 Uhr
Sonntag 16.07.17, 18.00 Uhr

Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

Filmabend: BLUT und VICTORY DAY

Victory Day ©Alina Rudnitskaya

Wir zeigen in Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater am 30. Juni:

Blut und Victory Day

Regie: Alina Rudnitskaia, RU 2013/14, 60 und 30 min, DVD, OmeU, FSK: ungeprüft

Blut skizziert den monotonen Alltag einer mobilen Blutspende-Station in Russland. Der Kleinbus mit dem medizinischen Personal und der nötigen Ausrüstung zum Abnehmen und zeitweisen Lagern von Blutspenden reist durch die russische Provinz, und hält in Dörfern und kleinen Industriestädten, wo sich lange Schlangen von Spendenwilligen bilden. Sie sind entschlossen, auch wenn ihr Ziel nicht die uneigennützige Hilfe für Andere ist, sondern die bereitgestellte finanzielle Entschädigung. Für einen halben Liter Blut gibt es 850 Rubel, und diese geringe Summe ist eine wesentliche Hilfe für die ohne jedes Einkommen oder eins von 3.000 Rubel (ca. € 50) sind. Blut, wie Lackmuspapier, hat etwas Metaphorisches und Geheimnisvolles. Der Blutkreislauf wird durch Menschen gezeigt. Menschen geben Blut, bekommen Blut…

Zum Inhalt von Victory Day: 2013 verabschiedete die Duma, das russische Parlament, ein Gesetz das Propaganda unter Minderjährigen für „nicht-traditionelle“ sexuelle Beziehungen verbietet. Das Gesetz führte zu einer Verstärkung homophober Einstellungen und Aktionen. Eine patriotische Parade marschiert durch die Straßen Petersburgs, während die ProtagonistInnen in ihren Wohnungen sitzen und uns von ihrem Leben vor dem Gesetz und seitdem erzählen.

Zur Regisseurin Alina Rudnitskaia:

Geboren 1976 nahe Murmansk. Studium der Informatik an der Akademie für Raumfahrt (1994-1997). 2001 Abschluss der Universität der Kultur und Künste Petersburg als Filmregisseurin. Die Regisseurin und Autorin lebt in Petersburg und lehrt an der staatl. Universität für Kultur und Kunst. Retrospektiven u.a. in London 2008, Chicago, Tromsö 2009, Tampere, Berlin, Zürich 2011, Paris, Stockholm 2015

Freitag 30.06.2017, 18.00 Uhr

Sondereintritt:  2,50 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

Filmabende: National Bird

Opfer eines U.S. Luftangriffs und sein Sohn, Kabul, Afghanistan, Juni 2015
Torsten Lapp © Ten Forward Films

Wir zeigen in Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater am 15., 16. und 18. Juni:

National Bird

Regie: Sonia Kennebeck, US 2016, 92 min, DCP, OmU, FSK: ab 12

Drei mutige Whistleblower brechen ihr Schweigen und sprechen offen über ihre Rolle im Drohnenkrieg der USA. Diese Entscheidung wird ihr Leben für immer verändern.

Der Dokumentarfilm NATIONAL BIRD begleitet Menschen, die entschlossen sind, das Schweigen über eine der umstrittensten militärischen Maßnahmen der jüngeren Zeit zu brechen: Den geheimen Drohnenkrieg der USA.
Im Zentrum des Films stehen drei Kriegsveteranen der US-Air-Force, die in unterschiedlichen Funktionen selbst an diesem Krieg beteiligt waren. Ihre Mitschuld an der Tötung Unbekannter – und möglicherweise Unschuldiger – auf weit entfernten Kriegsschauplätzen lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Schließlich gehen sie an die Öffentlichkeit – ohne Rücksicht auf mögliche Konsequenzen.
Im Verlauf des Films nehmen ihre Geschichten dramatische Wendungen: So fährt eine der Protagonistinnen selbst nach Afghanistan, wo sie mit einem grauenhaften Vorfall und dessen Opfern konfrontiert wird. Doch ihre Reise bietet auch Anlass zu Hoffnung auf Frieden und Versöhnung.

Pressestimmen:

„Eine der umstrittensten Entscheidungen der Obama-Regierung ist die Ausweitung des so genannten Drohnenkriegs, das angeblich punktgenaue Angreifen feindlicher Ziele, das „klinische“ Töten von Terroristen. Wie fragwürdig diese Art der Kriegsführung ist, zeigt Sonia Kennebeck in ihrer Dokumentation National Bird […].“ (programmkino.de)

„National Bird sollte einen beeindruckenden Schatten werfen und einige echte öffentliche Debatten bewirken.“ (Variety)

Donnerstag 15.06.2017, 20.15 Uhr
Freitag 16.06.2017, 18.00 Uhr
Sonntag 18.06.17, 18.00 Uhr

Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

Filmabende: Moonlight

© DCM

Wir zeigen in Kooperation mit dem Murnau-Filmtheater am 4., 5. und 7. Mai 2017 den mehrfach ausgezeichneteten Film:

Moonlight

Der in sich gekehrte Chiron wächst in Miami bei seiner alleinerziehenden, drogenabhängigen Mutter auf, die ihn vollkommen vernachlässigt. Als er den Drogenhändler Juan und dessen Freundin Teresa kennenlernt, nehmen sie sich dem Jungen an. Langsam beginnt sich Chiron zu öffnet, aber die Demütigungen zuhause und in der Schule werden immer unerträglicher. Als sich auch noch sein einziger Freund und seine erste Liebe Kevin gegen ihn wendet, trifft Chiron eine folgenschwere Entscheidung.

Moonlight erhielt unzählige Nominierungen und wurde rund 170 Mal ausgezeichnet, darunter bei der Oscarverleihung 2017 für den besten Film, das beste adaptierte Drehbuch und den besten Nebendarsteller (Mahershala Ali).

„Chiron wächst in einer Sozialbausiedlung auf, seine alleinerziehende Mutter ist drogensüchtig, die Mitschüler drangsalieren ihn, weil er schmächtig und schüchtern ist und möglicherweise schwul. Eine Coming-of-Age-Geschichte, so weit entfernt von den erwartbaren Klischees der Blaxploitation-Gangster-Flicks, dass es an ein Wunder grenzt und zugleich eine Befreiung ist: endlich glaubwürdige (schwarze) Männer im Kino!“ (epd-Film)

„Barry Jenkins‘ Moonlight zieht den Zuschauer von Anfang an in die introspektive Welt seines Protagonisten. Der Film begeistert, während er den etwa zwei Jahrzehnte langen Pfad zur Beantwortung der Frage „Wer bin ich?“, den die Hauptfigur zurücklegt, mit ungewöhnlicher Schärfe und emotionalem Wahrnehmungsvermögen beobachtet.“ (The Hollywood Reporter)

Regie: Barry Jenkins, US 2017, 111 min, FSK: ab 12, mit Alex R. Hibbert, Mahershala Ali, Naomie Harris

Donnerstag 04.05.2017, 20.15 Uhr OmU
Freitag 05.05.2017, 20.15 Uhr DF
Sonntag 07.05.17 20.15 Uhr OmU

Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

goEast> 2017: Der Prozess: Der Staat Russland gegen Oleg Sentsov

© Marx Film

In Kooperation mit goEast > Festival des Mittel- und Osteuropäischen Films laden wir herzlich ein für den 1. Mai 2017 um 16 Uhr zum Film:

Der Prozess: Der Staat Russland gegen Oleg Sentsov

Seit 2014 sitzt Oleg Sentsov im Gefängnis. Dem ukrainischen Filmregisseur wird die Planung terroristischer Handlungen vorgeworfen. Hintergrund dieser Anklage ist sein politisches Engagement auf dem Euromaidan und seine Kritik an der russischen Regierung. Zwei Jahre später im Gerichtssaal in Rostow am Don dann das äußerst fragwürdige Urteil: 20 Jahre Haft im sibirischen Straflager. Askold Kurov dokumentiert in seinem Film das Gerichtsverfahren und stellt gleichzeitig die Absurdität des Spektakels heraus. Zudem werden die Bemühungen von Familie, FreundInnen, AnwältInnen und auch die Solidarität von berühmten FilmemacherInnen im Kampf um Sentsovs Freiheit beleuchtet. Angesichts der Rigorosität russischer Staatsjustiz beeindruckt der unbeirrbare Mut von Sentsov und seinen MitstreiterInnen auf bewegende Weise.

In Anwesenheit von Regisseur Askold Kurov und Produzent Maxim Tuula

Doku, 71 min., Estland / Polen / Tschechische Republik, 2017, OMeU, Regie: Askold Kurov

Eintritt: 7 € / 6 €
Montag 01.05.2017, 16 Uhr
Caligari FilmBühne
Marktplatz 9
65183 Wiesbaden

Gerne weisen wir Sie auch auf folgende Filme hin:

© Waystone Film

FC Roma

Der FC Roma kämpft mehr gegen Diskriminierung als gegen andere Fußballteams. Denn in der Unterliga weigern sich viele Vereine mit den Roma zu spielen. Wenn doch einmal ein Match stattfindet, entladen sich die Vorurteile auf dem Platz. Die beiden Trainer sind hoch engagiert: Sie wollen ihre Jungs von Drogen fernhalten, ihnen Mut machen, das Gemeinschaftsgefühl stärken. Jedoch führt die Ablehnung der Mehrheitsgesellschaft, mit der sie sich immer wieder konfrontiert sehen, zu viel Frustration. Ein vielschichtiger und intelligenter Dokumentarfilm über den tief verwurzelten Alltagsrassismus in Tschechien, der die Roma regelmäßig im Abseits stehen lässt.

Doku, 76 min., Tschechische Republik, 2016, OmeU, Regie: Rozálie Kohoutová,
Tomáš Bojar

Eintritt: 7 € / 6 €
Donnerstag 27.04.2017, 20 Uhr
Apollo Kinocenter
Moritzstraße 6
65185 Wiesbaden

 

© Tatyana Chistova

Überzeugungen

Der Dokumentarfilm begleitet die Versuche vier junger Männer den russischen Militärdienst zu umgehen. Um Zivildienst leisten zu dürfen, müssen sie die Mitglieder einer Kommission überzeugen. Roman, Lyosha, Victor und Johnny haben verschiedene Gründe und Wege, dies zu tun. Während wir ihren Argumenten folgen, kommen wir in Kontakt mit LGBT-Aktivismus, literarischen und politischen Auseinandersetzungen und persönlichen Erfahrungen, die den pazifistischen Überzeugungen der Protagonisten ein festes Fundament in einer militarisierten Gesellschaft geben. Ein Film, der auf Widerstand gegen ein repressiv-chauvinistisches System hoffen lässt.

Doku, 62 Min., Russland / Polen, 2016, OmeU, Regie Tatyana Chistova

Eintritt: 7 € / 6 €
Freitag 28.04.2017, 17.30 Uhr
Festivalzentrum
Friedrichstraße 22
65185 Wiesbaden

sowie die weiteren Filme in der Kategorie „Oppose Othering“.

Amnesty-Kreuzweg in der Fastenzeit

Sind Sie schon mal einen Kreuzweg mitgegangen?

Jedes Jahr gestaltet die Gruppe 1165 St. Bonifatius einen Kreuzweg in St. Bonifatius nach der 18 Uhr Messe. Dieses Jahr ist es am 07. April 2017 soweit. Wir gehen gemeinsam den Kreuzweg und lesen Texte aus dem eigens für diesen speziellen Kreuzweg erstellten Textheft. Die aktuellen Fälle von Menschenrechtsverletzungen, die in den Kontext zum Leiden Jesu Christi  gebracht werden, beeindrucken die Teilnehmer jedes Jahr aufs Neue. Im Anschluss können Sie unsere Arbeit durch eine Unterschrift auf einer Petition unterstützen.

Freitag 07.04.17 ca. 18:30 Uhr (nach dem 18 Uhr Gottesdienst)
Eintritt frei
St. Bonifatius Kirche, Luisenstraße 27, 65185 Wiesbaden

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