26. Juni, Tag gegen Folter

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Am 26. Juni jährt sich der Internationale Tag gegen Folter, den die Vereinten Nationen 1997 ( vor 20 Jahren!) ins Leben gerufen haben. Folter ist nicht nur eine Randerscheinung oder gar Geschichte. Folter ist aktuell, auch heute noch!

Die Statistiken sind schockierend: Aus mehr als 150 Ländern liegen Berichte über Folterungen oder Misshandlungen durch Angehörige staatlicher Stellen vor. In über 70 Ländern wird systematisch gefoltert. In weiteren 80 Ländern wird immer wieder misshandelt und gefoltert. Folter ist jedoch nach eindeutiger Rechtslage auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene absolut verboten. Dokumentiert ist dies auch im Jahresbericht „Amnesty International Report 2016/17“ , der gerade Ende Mai erschienen ist.

Traditionell steht die Amnesty-Gruppe 1165 an diesem Nachmittag in der Wiesbadener Fußgängerzone (Mauritiusplatz) und informiert zu diesem Thema. Kommen Sie vorbei und geben Sie uns Ihre Unterschrift!

Amnesty-Kreuzweg in der Fastenzeit

Sind Sie schon mal einen Kreuzweg mitgegangen?

Jedes Jahr gestaltet die Gruppe 1165 St. Bonifatius einen Kreuzweg in St. Bonifatius nach der 18 Uhr Messe. Dieses Jahr ist es am 07. April 2017 soweit. Wir gehen gemeinsam den Kreuzweg und lesen Texte aus dem eigens für diesen speziellen Kreuzweg erstellten Textheft. Die aktuellen Fälle von Menschenrechtsverletzungen, die in den Kontext zum Leiden Jesu Christi  gebracht werden, beeindrucken die Teilnehmer jedes Jahr aufs Neue. Im Anschluss können Sie unsere Arbeit durch eine Unterschrift auf einer Petition unterstützen.

Freitag 07.04.17 ca. 18:30 Uhr (nach dem 18 Uhr Gottesdienst)
Eintritt frei
St. Bonifatius Kirche, Luisenstraße 27, 65185 Wiesbaden

Jetzt auch bei facebook: https://www.facebook.com/AmnestyInternationalWiesbaden/

FREIHEIT FÜR DIE BAHÁ’Í

Sieh Dir dieses Video an! : -> “ amnesty_video „

E s    r e i c h t !
Sie haben nichts anderes getan als ihre Religion friedlich zu praktizieren, dennoch wurden sie gravierender, aber haltloser Anklagen für schuldig befunden, darunter „Beleidigung religiöser Gefühle“ und „Propaganda gegen das System“.

Die sieben inhaftierten, führenden Bahá´i im Iran

Sieben führende Mitglieder der Bahá´i-Gemeinde im Iran sitzen seit Mai 2008 in Haft. Am 7. August 2010 wurden sie zu 20 Jahren verurteilt.

Obwohl sich die friedlichen Bahá´i gesellschaftlich für die Bildung, die Menschenrechte, die Gleichstellung der Geschlechter oder auch für „Die Einheit der Menschen“ einsetzen, werden sie durch Schikanen am gesellschaftlichen Fortkommen gehindert und in der Schule oder im Berufsleben diskriminiert.soltani

Die Amnesty-Gruppe St. Bonifatius 1165 setzt sich sowohl für die 7 Bahá´i im Iran, als auch für deren mittlerweile ebenfalls inhaftierten Rechtsanawalt Abdolfattah Soltani ein. Dieser wurde 2012 wegen seiner Menschenrechts­arbeit und seine Rolle als Gründungsmitglied des seit 2008 verbotenen Zentrums für Menschen­rechtsverteidiger inhaftiert. Er ist Träger des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises 2009.

Einladung zur Informationsveranstaltung zu den Themen:

  • Die 7 führenden Mitglieder der Bahá’í und ihr Anwalt
  • Die Bahá’í Religion
  • Das Europäische Zentrum Langenhain
  • Menschenrechtsverletzungen im Iran
  • Gesundheitliche Folgen bei Verweigerung medizinischer Versorgung

Samstag 12.11.16, 19 – 21 Uhr, Eintritt frei
St. Bonifatius, Pfarrsaal, Luisenstraße 31,65189 Wiesbaden

Abendprogramm: programm_bahai_abend

Radiosendung am 09. 07. 2016: Mitmachen lohnt sich: Erfolge für Amnesty der letzten Jahre

Amnesty-Radiosendung bei Radio Rheinwelle

Quelle: Stockexchange

 

In unserer Radiosendung am 9. Juli stellen wir die Arbeit einer unserer Wiesbadener Gruppen vor: Die Gruppe 1165 St. Bonifatius von Amnesty International in Wiesbaden.

 

Ein wichtiger Teil der Arbeit ist das Schreiben von Appellen an die Regierenden. Wir fordern sie auf, die Menschenrechte einzuhalten, ungerechtfertigte politische Haft aufzuheben, den Verbleib von „Verschwundenen“ aufzuklären, Folter und Todesstrafe abzuschaffen oder Mord von Staats wegen zu beenden.

Foto: Privat

Foto: Privat

In der Radiosendung zeigen  wir, dass das Schreiben von Briefen erfolgreich ist: Menschenrechtsverteidiger aus Kuba wurden nach Appellen freigelassen. Ähnliche Fälle sind aus Syrien und Myanmar bekannt, für die sich die Gruppe 1165 besonders intensiv  einsetzte.

 


Am 09. Juli um 17:00 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de.

 

 

26. Juni „Tag gegen Folter“

Stop FolterAm Sonntag, den 26.06.2016,
am „TAG GEGEN FOLTER“ steht unsere amnesty Gruppe 1165, St. Bonifatius am Ende des 11 Uhr Gottesdienstes vor der Kirche.

Zwar haben 159 Länder die UN-Antifolterkonvention ratifiziert, dennoch hat Amnesty zwischen 2010 und 2015 in 141 Ländern Folter und Misshandlung dokumentiert. Folter findet hauptsächlich in nicht-rechtsstaatlich verfassten Staaten statt, unter anderem in vielen Ländern des Nahen Ostens und der arabischen Welt, etwa in Syrien, Libyen, Jemen, Saudi-Arabien, den Golfstaaten, Irak, Iran, Tunesien und Ägypten.

Die Bundespsychotherapeutenkammer schätzt aufgrund wissen­schaftlicher Studien, dass etwa die Hälfte der Asylsuchenden in Deutschland nach traumatischen Erlebnissen im Heimatland oder auf der Flucht eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und/oder eine Depression entwickelt. Auch die Hälfte aller geflüchteten Kinder ist nach den Schätzungen psychisch belastet. Doch nur 4 Prozent der erkrankten Flüchtlinge erhalten nach diesen Schätzungen Zugang zu einer Therapie.

Wir haben Kuchen gebacken und sammeln Spenden zugunsten des Amnesty-Zweckspendenprojektes „Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge“

Radiosendung am 16.04.2016: Kolumbien

Amnesty-Radiosendung bei Radio Rheinwelle

Quelle: Stockexchange

Wir wollen aus Anlass des 40. Geburtstags unserer Amnesty-Gruppe über unsere Arbeit sprechen, diesmal über unser Gruppenthema Kolumbien.

In Kolumbien, dem Staat, der „Freiheit und Ordnung“ zum Wahlspruch für sein Wappen erkoren hat, herrscht seit mehr als 50 Jahren ein Bürgerkrieg zwischen linksgerichteter Guerilla, rechtsgerichteten Paramilitärs und der Armee. Opfer dieses Konflikts ist die Zivilbevölkerung: Kleinbauern, die in dem umkämpften Gebiet leben, Indigene und Afro-Kolumbianer. Nun scheint sich endlich ein Wandel zu Frieden zwischen den Parteien zu vollziehen, wie sich gerade in den letzten Tagen gezeigt hat.

In unserer Radiosendung werden wir über unser Engagement für Kolumbien berichten.

Am 16. April um 17:00 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de.

Radiosendung am 23.01.2016: Erfolge

Quelle: StockexchangeWie jedes Jahr möchten wir das neue Jahr damit beginnen, über Erfolge zu berichten.

Auch wenn es diesmal schwieriger ist als in den Jahren zuvor, positive Ereignisse der letzten Monate zusammenzutragen. Schlechte Nachrichten gab es 2015 genug. Aber es gibt sie, die positiven Nachrichten, die Erfolge und darüber möchten wir in unserer Radiosendung berichten.

  • Auch wenn es immer wieder Rückschläge gibt: Die Zahl der Staaten, in denen die Todesstrafe vollstreckt wird, sinkt weltweit. So wurde sie im Dezember in der Mongolei abgeschafft. Damit steigt die Zahl der Staaten weltweit, die diese grausame, unmenschliche und erniedrigende Strafe vollständig abgeschafft haben, auf insgesamt 102 an.
  • Ebenso gab es bei den Rechten für Lesben und Homosexuelle, den LGBTI-Rechten im letzten Jahr Fortschritte. Inzwischen unterstützt die Mehrheit der europäischen Staaten die vollständige Gleichstellung mit der Ehe oder gleichgeschlechtliche eingetragene Lebenspartnerschaften: Gleichgeschlechtliche eingetragene Partnerschaften wurden durch das zyprische Parlament anerkannt, in Irland stimmten die Bürger im Mai für die gleichgeschlechtliche Ehe.
  • Positiv ist auch die Entwicklung in Kolumbien. Ende des Jahres gab es einen historischen Durchbruch für Kolumbien. Bei den Friedensverhandlungen zwischen der kolumbianischen Regierung und der FARC-Guerilla auf Kuba kam man überein, den seit über 50 Jahren währenden Konflikt aufzuarbeiten.
  • Aber auch viele Einzelfälle zeigen, dass es sich lohnt, sich für die Menschenrechte einzusetzen.

Am 23. Januar um 17:00 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de

MALALA – IHR RECHT AUF BILDUNG

© 2015 Twentieth Century Fox Die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung zeigt in Kooperation mit Amnesty International in der Reihe Politische Entwicklungen:

MALALA – IHR RECHT AUF BILDUNG

MALALA – Ihr Recht auf Bildung ist das mitreißende und bewegende Portrait von Malala Yousafzai, die in ihrer Heimat Pakistan von den Taliban auf die Todesliste gesetzt wurde. Malala war auf dem Weg nach Hause im Swat Tal, als sie in ihrem Schulbus von einem Schuss in den Kopf schwer verletzt wurde. Das Attentat entfachte einen weltweiten Aufschrei der Empörung. Sie wurde in eine Klinik in England ausgeflogen und hat auf wundersame Weise überlebt. Heute ist sie eine global agierende Aktivistin für das Recht von Mädchen auf Bildung. Der couragierte Teenager wird als „Ambassador of Conscience“ von Amnesty International, dem Sacharow Preis des Europäischen Parlaments und dem Friedensnobelpreis geehrt.

Der Dokumentarfilmer Davis Guggenheim zeigt, wie Malala mit ihrer Familie im pakistanischen Swat-Tal gelebt hat, welche paschtunische Legende für ihren Namen steht und wie sie, aktiv unterstützt von ihrem Vater den Kampf für das Recht auf Bildung aller Mädchen weltweit vorantreibt. Von der engen Beziehung zu ihrem Vater, der ihre Leidenschaft für Bildung früh entfacht hat, über ihre Reden vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN), ihrem globalen Engagement mit dem Malala Fund, bis zu ihrem heutigen Alltag mit ihren Eltern und Brüdern in England.

„Oscarpreisträger Davis Guggenheims exzellenter Dokumentarfilm über die Ikone für Bildung und Frauenrechte gibt einen berührenden Einblick in das Leben dieser außergewöhnlichen jungen Frau.“ Luitgard Koch programmkino.de.

Doku, Regie: Davis Guggenheim, USA 2015, 88 min, DCP, OmU, FSK: ab 6

Donnerstag 17.12.15, 18.00 Uhr
Sonntag 20.12.15, 18.00 Uhr

Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden

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