Film: „Viacrucis Migrante“

In Kooperation mit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung laden wir Sie herzlich einDerZugistda©HaukeLorenz

Film: „Viacrucis Migrante“

Regie: Hauke Lorenz, D 2016, 61 min, DCP, OmU, FSK: k.A.

Dokumentation über Männer, Frauen und Kinder, die vor den existentiell bedrohlichen Verhältnissen in ihren Heimatländern Honduras, El Salvador und Guatemala fliehen. Der Film begleitet drei zentralamerikanische Migrant_innen auf einem Teilstück ihrer Flucht in den Norden – einer lebensgefährlichen Reise, auf der sie Risiken wie Entführung, Vergewaltigung und Überfällen ausgesetzt sind.

Auf der Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben finden Sie Kraft, Glaube und Unterstützung in einer Herberge kurz hinter der südmexikanischen Grenze. Hier gibt es Menschen, die ihnen dabei helfen wollen, das Martyrium der mindestens 1.700 Kilometer langen Reise Richtung USA zu überstehen.

Die Migrantenherberge wird von dem Franziskanerorden betrieben. Doch auch an diesem sicheren Ort der katholischen Kirche kommen die Protagonisten nicht zur Ruhe. Sie treffen auf Leidensgenossen, die Abschiebungen, Überfälle, sexuelle Gewalt und Angriffe erlebt haben. Unter ihnen sind Frauen, Familien und Transgender-personen, die eher in Mexiko Asyl beantragen als die gefährliche Reise zu riskieren.

Nicht nur die Flucht über das Mittelmeer nach Europa ist lebensgefährlich, sondern auch eine Reise durch Mexiko in die USA kann tödlich enden. Der Dokumentarfilm „Viacrucis Migrante–Kreuzweg der Migrant_innen“ von Hauke Lorenz gibt Menschen auf dem beschwerlichen Weg ins „Gelobte Land“ eine Stimme.

Der Regisseur Hauke Lorenz ist anwesend

Mittwoch, 29.Juni 2016 um 20:15 Uhr

Eintritt: 6 € / 5 €
Murnau-Filmtheater, Murnaustraße 6, 65189 Wiesbaden  

Der Filmabend ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum Weltflüchtlingstag 2016. Die UN-Vollversammlung hat im Jahr 2000 den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen. .
Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier:

Ausstellung: „ASYL IST MENSCHENRECHT“

In Kooperation mit der Mauritius Mediathek laden wir Sie herzlich ein: 

Plakat_Asyl-ist-Menschenrecht-AusstellungAusstellung: „Asyl ist Menschenrecht“

Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz?

Darüber informiert die Ausstellung von Pro Asyl. Sie schildert die Lage in Kriegs-und Krisengebieten sowie in den Nachbarregionen und informiert über Fluchtursachen und Fluchtwege. Sie berichtet über die Situation an den EU-Außengrenzen sowie im Inneren Europas und Deutschlands.

„Überall auf der Welt fliehen Familien vor Gewalt. Die Zahlen sind gewaltig, aber wir dürfen nicht vergessen, dass diese Menschen Mütter und Väter, Töchter und Söhne sind, Menschen wie Du und ich – bevor der Krieg sie zur Flucht gezwungen hat. Am Weltflüchtlingstag sollten sich alle daran erinnern, was uns verbindet: unsere gemeinsame Menschlichkeit.“                                            (António Guterres, Flüchtlingshochkommissar)

Zu sehen vom 21. Juni – 16.Juli 2016 während der Öffnungszeiten (Di – Fr von 10 – 18 Uhr und Sa von 10 – 14 Uhr) in der Mauritius-Mediathek, 
 Hochstättenstraße 6-10, 65183 Wiesbaden

Die Ausstellung ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum Weltflüchtlingstag 2016. Die UN-Vollversammlung hat im Jahr 2000 den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen. Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier:

Lesung mit Emmanuel Mbolela: „Mein Weg vom Kongo nach Europa“

In Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Wiesbaden und der Hessischen Landeszentrale fürFoto Mbolela politische Bildung laden wir Sie herzlich ein:

Lesung mit Emmanuel Mbolela: „Mein Weg vom Kongo nach Europa“

Emmanuel Mbolela schreibt in seiner autobiographischen Erzählung über seine politische Aktivität im Kongo und die brutale Repression staatlicher Sicherheitsorgane, die ihn in die Emigration zwingt. Er berichtet auf eindrückliche Weise von der Gewalt und Ausbeutung während der Flucht. Quer durch die Sahara gelangt er bis nach Marokko, wo er eine Organisation kongolesischer Flüchtlinge mitbegründet. Nach vier Jahren kann er in die Niederlande ausreisen, als neue Erfahrung erweisen sich dort die extrem ausbeuterischen Arbeitsbedingungen, denen vor allem migrantische Arbeitskräfte unterliegen. Eindrücklich schildert er in der Lesung auch die Fluchtgründe, -erfahrungen und -erlebnisse kongolesischer Frauen.

Im Zentrum der Demokratischen Republik Kongo geboren, studierte Emmanuel Mbolela in seiner Heimatstadt Ökonomie, musste jedoch nach kurzer Haft aus politischen Gründen 2002 das Land verlassen. Seit 2008 lebt er in den Niederlanden. Er ist Vortragender und antirassistischer Aktivist.

Der Übersetzer Dieter Alexander Behr lebt in Wien und arbeitet gemeinsam mit dem Autor im Netzwerk Afrique Europe Interact. Diese Organisation baut gerade vor den Toren der Festung Europa in Rabat (Marokko) ein Rasthaus für Migrantinnen und ihre Kinder auf.

Eintritt frei
Montag, 6.Juni 2016 19:00 Uhr
Bibliothek der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung,
Taunusstraße 4-6, 65183 Wiesbaden 

Mehr zur Lesung gibt es hier:.

Die Lesung ist Teil einer Veranstaltungsreihe zum Weltflüchtlingstag 2016. Die UN-Vollversammlung hat im Jahr 2000 den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen.Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier:

Radiosendung am 06.11.2015: Asyl in Deutschland

Quelle: StockexchangeAus Aktuellem Anlass wiederholen wir die Sendung vom 24. Oktober zum Thema Asyl in Deutschland:

Am Freitag, 6. November um 17 Uhr bei Radio Rheinwelle.

Zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz, über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de.

Radiosendung am 24.10.2015: Asyl in Deutschland

Ein Wort dominiert nun schon seit vielen Wochen in den Medien: das Wort Flüchtlinge.

Quelle: Stockexchange

In der Radiosendung werden wir das Thema näher beleuchten: Wer ist auf der Flucht? Welche Gründe bringen Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen? Was ist die Position von Amnesty International zur aktuellen Situation? Was macht Amnesty International hier vor Ort?

Im Rahmen der Arbeit zur Menschenrechtslage weltweit beschäftigt sich Amnesty International nicht erst seit diesem Jahr mit dem Schutz der Rechte von Asylsuchenden und Flüchtlingen, sondern schon ganz konkret seit über 30 Jahren und zwar auf der Grundlage des Menschenrechts auf Asyl: dem Artikel 14 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und dem Artikel 16a des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.

Für die Sendung haben wir zwei Gäste aus dem Bezirk Wiesbaden-Mainz eingeladen, die seit Jahren für Amnesty International Flüchtlingsarbeit machen.

Am 24.Oktober um 17:00 Uhr bei Radio Rheinwelle, zu empfangen auf UKW 92,5 Mhz. Über Kabel in Wiesbaden auf 99,85 Mhz, in Mainz 102,7 Mhz oder auch über Livestream unter www.radio-rheinwelle.de