26. Juni, Tag gegen Folter

Foto: Privat

Am 26. Juni jährt sich der Internationale Tag gegen Folter, den die Vereinten Nationen 1997 ( vor 20 Jahren!) ins Leben gerufen haben. Folter ist nicht nur eine Randerscheinung oder gar Geschichte. Folter ist aktuell, auch heute noch!

Die Statistiken sind schockierend: Aus mehr als 150 Ländern liegen Berichte über Folterungen oder Misshandlungen durch Angehörige staatlicher Stellen vor. In über 70 Ländern wird systematisch gefoltert. In weiteren 80 Ländern wird immer wieder misshandelt und gefoltert. Folter ist jedoch nach eindeutiger Rechtslage auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene absolut verboten. Dokumentiert ist dies auch im Jahresbericht „Amnesty International Report 2016/17“ , der gerade Ende Mai erschienen ist.

Traditionell steht die Amnesty-Gruppe 1165 an diesem Nachmittag in der Wiesbadener Fußgängerzone (Mauritiusplatz) und informiert zu diesem Thema. Kommen Sie vorbei und geben Sie uns Ihre Unterschrift!

Internationaler Aktionstag gegen die Todesstrafe – „Boni“ wird angestrahlt

banner_cities_2650x1820-p1Kommen Sie am 30. November ab 17:00 Uhr an die Bonifatiuskirche:

Wiesbaden hat sich der Aktion „Cities for Life – Städte für das Leben“ angeschlossen und spricht sich damit für eine weltweite Abschaffung der Todesstrafe aus. Am 30. November wird Wiesbaden zusammen mit zahlreichen weiteren Städten weltweit ihre Position ins rechte Licht rücken.

Seit 15 Jahren gibt es die von der Gemeinschaft Sant’Egidio ins Leben gerufene weltweite Aktion „Cities for Life – Städte für das Leben“, mit der sich Städte für die Abschaffung der Todesstrafe aussprechen, indem sie jährlich am 30. November ein markantes Gebäude ihrer Stadt auf besondere Weise beleuchten. Über 2000 Städte auf fünf Kontinenten in mehr als 90 Ländern gehören inzwischen zu dieser Bewegung. In Deutschland sind über 160 Städte vertreten, darunter Berlin, München, Hamburg, Köln. Seit 2016 gehört nun auch Wiesbaden dazu. Seit 2016 gehört nun auch Wiesbaden dazu.

Als äußeres Zeichen wird am Abend des 30. November die Fassade der katholischen St. Bonifatiuskirche in der Luisenstraße in einem anderen Licht als üblich erstrahlen. Amnesty International Wiesbaden und die Initiative gegen die Todesstrafe e.V. werden zwischen 17 und 20 Uhr vor der Bonifatiuskirche mit einer Mahnwache und einem Informationsstand auf die Aktion aufmerksam machen.

Die Todesstrafe ist mit Ausnahme von Weißrussland in ganz Europa abgeschafft. Diese Abschaffung ist bindende Voraussetzung für eine Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Das wird der Türkei im Zusammenhang mit der dort geplanten Wiedereinführung der Todesstrafe zurzeit nicht nur von deutscher Seite aus unmissverständlich signalisiert. Weltweit ist die allgemeine Tendenz zur Abschaffung der Todesstrafe eindeutig zu erkennen: waren es vor 30 Jahren erst 66, so sind es heute 140 Staaten, die die Todesstrafe nicht mehr anwenden.

Da Hessen gerade einen neuen Vorstoß unternimmt, den veralteten Passus über die Todesstrafe aus seiner Verfassung streichen zu wollen, hat Wiesbaden als Landeshauptstadt damit allerdings noch einen weiteren eigenen Grund, mit der Teilnahme an der Aktion „Cities for Life“ ein klares Zeichen gegen die Todesstrafe zu setzen.

Oberbürgermeister Sven Gerich: „Der Respekt vor menschlichem Leben verbietet die Todesstrafe. Sie ist eine grausame und unmenschliche Strafe, die gegen das Grundrecht des Menschen auf Leben und Würde verstößt. Deshalb ist es uns ein wichtiges Anliegen, ein Signal gegen die Todesstrafe zu setzen und bei der guten Aktion der Gemeinschaft Sant’Egidio mitzumachen“.

26. Juni „Tag gegen Folter“

Stop FolterAm Sonntag, den 26.06.2016,
am „TAG GEGEN FOLTER“ steht unsere amnesty Gruppe 1165, St. Bonifatius am Ende des 11 Uhr Gottesdienstes vor der Kirche.

Zwar haben 159 Länder die UN-Antifolterkonvention ratifiziert, dennoch hat Amnesty zwischen 2010 und 2015 in 141 Ländern Folter und Misshandlung dokumentiert. Folter findet hauptsächlich in nicht-rechtsstaatlich verfassten Staaten statt, unter anderem in vielen Ländern des Nahen Ostens und der arabischen Welt, etwa in Syrien, Libyen, Jemen, Saudi-Arabien, den Golfstaaten, Irak, Iran, Tunesien und Ägypten.

Die Bundespsychotherapeutenkammer schätzt aufgrund wissen­schaftlicher Studien, dass etwa die Hälfte der Asylsuchenden in Deutschland nach traumatischen Erlebnissen im Heimatland oder auf der Flucht eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und/oder eine Depression entwickelt. Auch die Hälfte aller geflüchteten Kinder ist nach den Schätzungen psychisch belastet. Doch nur 4 Prozent der erkrankten Flüchtlinge erhalten nach diesen Schätzungen Zugang zu einer Therapie.

Wir haben Kuchen gebacken und sammeln Spenden zugunsten des Amnesty-Zweckspendenprojektes „Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge“

Samstag, 11. Juli 2015, Flohmarkt zugunsten von amnesty international

Ein Flohmarkt für amnesty international neben der St. Bonifatius-Kirche/Kirchenreulchen/Luisenplatz in Wiesbaden, 10-15 Uhr

Stöbern, gefallen, kaufen! Alle Einahmen werden zur Unterstützung für die Arbeit von Amnesty eingesetzt.

Die Amnesty-Gruppe 1165 von St.Bonifatius veranstaltet am 11. Juli 2015 einen kunterbunten Flohmarkt zwischen Listmann und der Bonifatius-Kirche am Luisenplatz. Echte Schnäppchen für vor allem Bücher aber auch Haushaltswaren, Elektroartikel, Kunstwerke, Kindersachen, Uhren, Schmuck, Taschen, Spielzeug, Nippes und und vieles mehr erwartet Euch zu sensationellen Preisen! Zwischen 10 und 15 Uhr könnt Ihr uns besuchen.

Der Flohmarkt ist auch eine gute Gelegenheit zum Kennen lernen der Arbeit von amnesty International, Informationen liegen bereit – wir freuen uns auf Deinen Besuch!

Infostand zum Tag des Flüchtlings am 25. September

Rund 45 Millionen Menschen weltweit fliehen vor Krieg, bewaffneten Konflikten und Verfolgung. 16 Millionen davon sind außerhalb Ihres Heimatlandes auf der Flucht, weil Ihnen Tod, Folter, willkürliche Inhaftierung oder andere Gefahren drohen.

Die Europäische Union (EU) investierte zwischen 2007 und 2013 fast zwei Milliarden Euro in den Bau von Zäunen, Überwachungssystemen und die Grenzschutzagentur Frontex. Nur 700 Millionen Euro wurden in den Ausbau von Asylvefahren und die Verbesserung der Situation von Asylsuchenden ausgegeben.Seit 2000 kamen schätzungsweise 23.000 Menschen auf dem Weg über das Mittelmeer ums Leben.

Amnesty-Stand am Kirchenreulchen
Amnesty-Stand am Kirchenreulchen

Die Amnesty-Gruppe St. Bonifatius 1165 lädt am Nachtmittag vor dem „Tag des Flüchtlings“ (26.09.) am 25. September zwischen 14 und 18 Uhr zu einen Informationsstand zum Thema Flüchtlinge zwischen Listmann und der Bonifatius-Kirche am Luisenplatz in Wiesbaden ein.

Kommen Sie und geben Sie uns Ihre Unterschrift!

26. Juni 2014: Tag des Folteropfers

Am 26. Juni 2014 ist wieder der internationale “Tag des Folteropfers”. Traditionell steht die Amnesty-Gruppe 1165 an diesem Tag ab 14 Uhr in der Wiesbadener Fußgängerzone am Mauritiusplatz.

In mehr als 100 Ländern der Welt wird gefoltert!

Schlafentzug, Elektroschocks, simuliertes Ertränken. Es gibt viele Arten, Menschen zu foltern – immer wird den Betroffenen damit schweres Leid zugefügt, um ihren Willen zu brechen. Viele kämpfen ihr Leben lang mit den Folgen.

Folter ist unter keinen Umständen erlaubt – das legt bereits die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte fest. Niemand darf Folter anordnen. Niemand darf sich darauf berufen, ihm sei Folter befohlen worden.

Wir sammeln Unterschriften für Claudia Medina Tamariz aus Mexiko, welche Ihre Folterer bestraft wissen möchte. Für Moses Akatugba aus Nigeria, er wurde als 16-Jähriger von der nigerianischen Armee wegen Diebstahlsfestgenommen. Im Gefängnis zwangen ihn Soldaten unter massiver Folter dazu, falsche Geständnisse zu unterschreiben. Im November 2013 wurde Moses dann zum Tode verurteilt. Als Beweise galten die Aussage des Opfers und Moses‘ unter Folter erpresstes Geständnis. Und für Ali Aarrass mit belgisch-marokkanischer Staatsangehörigkeit, der aufgrund von Terrorismus-Beschuldigungen seitens der marokkanischen Behörden 2010 von Belgien an Marokko ausgeliefert wurde. Hier wurde er, wie der UN-Menschenrechtsausschuss schon vorher befürchtet hatte, gefoltert und 2011 aufgrund von Geständnissen, die er unter Folter unterzeichnet hatte, zu 15 Jahren Haft verurteilt.

Kommen Sie und geben Sie uns Ihre Unterschrift!
Folter ist immer ein Verbrechen.

Tag des Folteropfers: Amnesty-Stand in der Fußgängerzone am 26. Juni

Amnesty-Infostand zum Tag der Folteropfer am 26. Juni 2013 in WiesbadenAm 26. Juni 2013 ist der internationale „Tag des Folteropfers“. Traditionell steht die Amnesty-Gruppe 1165 an diesem Tag am Nachmittag in der Wiesbadener Fußgängerzone und sammelt Unterschriften. Dieses Jahr engagieren wir uns gegen Menschenrechtsverletzungen in Ägypten.

Anfang 2011 stürzten die Ägypterinnen und Ägypter ihren langjährigen Machthaber Hosni Mubarak. Im Juni 2012 trat mit Mohamed Mursi ein vom Volk gewählter Präsident sein Amt an. Die Hoffnungen der Menschen waren groß. Doch ein Jahr später müssen sie weiterhin für Meinungsfreiheit, Frauenrechte oder Gerechtigkeit für die Opfer von Polizeigewalt kämpfen.

Während der „Revolution vom 25. Januar“, die den Sturz von Präsident Mubarak im Februar 2011 zur Folge hatte, kamen mindestens 840 Menschen ums Leben, mehr als 6000 Personen wurden verletzt, die meisten davon bei Übergriffen durch die Polizei und andere Sicherheitskräfte. Mehr als 12.000 Zivilpersonen wurden vor Militärgerichte gestellt. Viele von ihnen waren inhaftiert worden, weil sie ihrem Unmut über die schleppende Umsetzung der angekündigten Reformen Ausdruck verliehen hatten. Mubaraks berüchtigte Geheimpolizei wurde aufgelöst. Dennoch war die Folter von Häftlingen weiterhin an der Tagesordnung. Sie erreichte eine neue schockierende Dimension, als Armeeangehörige inhaftierte Frauen sogenannten Jungfräulichkeitstests unterzogen.

Amnesty International unterstützt die ägyptischen Menschenrechtsaktivisten mit einer großen Kampagne. Damit die Menschenrechte beim Aufbau des neuen Ägypten eine zentrale Rolle spielen.

Sei dabei! Mach mächtigen Druck auf die Mächtigen Ägyptens! An unserem Infostand in der Fußgängerzone Wiesbaden sammeln wir Unterschriften gegen die andauernde Verletzung der Menschenrechte in Wiesbaden. Auch Deine Unterschrift zählt und zeigt Wirkung.

Infostand beim Internationalen Sommerfest 2012

Wie jedes Jahr sind wir auch in diesem Jahr mit einem Amnesty-Infostand auf dem Schlossplatz Wiesbaden, wenn der Ausländerbeirat am 8. September 2012 sein traditionelles Sommerfest veranstaltet. Ab 12 Uhr werden wir an unserem Stand über die Amnesty-Kampagne „Wohnen in Würde“ informieren und Unterschriften für bedrohte Menschen sammeln. Wir freuen uns über alle, die uns am Stand besuchen und bedrohten Menschen mit einer Unterschrift helfen.

> Zur Kampagne: Wohnen in Würde
> Mehr zum Internationalen Sommerfest 2012